Neue Programmstruktur Montags bis Freitags – einfach klarer, was wann läuft

Programm Montag bis Freitag

Unter der Woche starten wir bereits um 4 Uhr früh mit der „Frühschicht“, Musik zum Wachwerden und Aufstehen. Ab 7 Uhr geht es weiter mit der Sendung „Heiter bis wach“, darin gute Musik, die in einen guten Tag begleitet.

Ab 9 Uhr bringt die Sendung „Hallo Walli!“ bis 17 Uhr „Musik fürs Büro und anderswo“. Darin um 12 Uhr zwei Stunden mit zwei Sendungen, die sich mit älterer Musik befassen. So hört ihr ab 12 Uhr „Hits On Fire“, „Music for Gabi“ und „Flowerpower Pop und so“ mit unterschiedlichen Ausgaben dieser Oldi-Sendungen, sowie um 13 Uhr Ausgaben der Sendungen „Schaufenster“, „Schellacks DJay“ und „Tanzpalast Extra“ mit Musik der ganz frühen Jahre.

In den „Feierabend“ geht es von 17 Uhr bis Mitternacht in der gleichnamigen Sendung. Darin hört Ihr 20 bis 22 Uhr alle unsere speziellen Sendungen in folgender Sortierung:

Montag: „Treffpunkt Radiogeschichte“ und „Schaufenster“ – Dienstag: „Radiophonie vom Rhein“ – Mittwoch: „SKApunkT.“ – Donnerstag: „Schellacks DJay“ – Freitag: „Flowerpower Pop und so“ und „Music for Gabi“.

Ab Mitternacht wiederholt „Treffpunkt“ seine speziellen Sendungen in unterschiedlichen Reihenfolgen und Wochentagen.

Radio hören

SKApunkT. – Spezial: Reggea, Ska und Dub – ein Leben lang.

82 Jahre und kein bisschen alt, jedenfalls nicht musikalisch: das ist der 1936 geborene Rainford Hugh Perry, der sich den Künstlernamen Lee „Scratch“ Perry gegeben hat. Er gilt sowohl als Exzentriker als auch als der wohl einflussreichste Produzent von jamaikanischem Reggae, Ska und Dub.

Bekannt wurde er unter anderem durch seine jahrelange Zusammenarbeit mit den „Upsetters“, mit denen er seine erste Erfolgssingle „People Funny Boy“ aufnahm. Er beschleunigte des Rhythdes Reggea und reicherte sie mit afrikanischen Rhythmen an. Es folgten viele weitere aufsehenerregende gemeinsame Projekte mit anderen Musikern, unter anderem den „Wailers“ und Bob Marley.

In Washington Gardens, einem Stadtteil Kensington’s baute er alsbald sein eigenes Studio, „Black Ark“, auf, das zu einem musikalischen Mekka Jamaica’s wurde. Hier intensivierte er seine Experimente am Mischpult, die ihn legendär werden ließen. Er bastelte ständig neue Sounds aus einem riesigen Bestand an Mitschnitten.

Bis heute kennt die Kreativität von Lee „Scratch“ Perry keine Grenzen. Er tritt 8mmer noch regelmäßig auf und veröffentlicht neue Platten.

SKApunkT.-Spezial sendet heute eine breite Auswahl an seiner Musik und vermittelt einen kleinen Eindruck, wie sich Lee Perry immer wieder neu erfindet.

(Sendezeiten: Samstag und Mittwoch 21 Uhr)

Music For Gabi – Augabe 1: Rock und Pop der DDR –

“Music for Gabi“ bedient sich großzügig in den Bereichen Rock, Pop, Jazz und Singer- Songwriter und stellt thematische Sendungen zusammen, die das jeweilige Thema oder den jeweiligen Interpreten eine Stunde lang zum Klingen bringen.

Die aktuelle Ausgabe stellt Rock und Pop der ehemaligen DDR vor, in der Künstler immer wieder Worte finden mussten, die ihre Texte den Beschränkungen dessen, was man singen durfte zum Trotz, so zu schreiben verstanden, dass ihre Fans wussten, wovon die Rede war.

Die Auswahl fiel auf bekannte und unbekannt Songs von Zöllner, Neumis Rock Circus, Panta Rei und anderen. Fast alle Aufnahmen entstanden zu DDR-Zeiten, nur sehr wenige wurden nach der „Wende“ remastered.

(Sendezeiten: Samstags 13 Uhr, Donnerstags 22 Uhr und regelmäßig im Nachtprogramm)

Hallo Walli! – Musik fürs Büro und anderswo

Wer „Hallo Walli!“ einschaltet, der hört die ganze Vielfalt von „Treffpunkt“.

Waltraud vom Hagen stellt eine Playlist vor, die sich allein am Spaßfaktor orientiert. „Ich will nicht direkt sagen, dass mein Radio gesund macht.“, so die 78-jährige vom Hagen. „Dafür gibt es keine Beweise. Aber das ewige „Bim und Bum“ und „Huh und Hah“ der meisten Radioprogramme ist doch nicht mehr feierlich! Musik soll Spaß machen. Das ist der Fall, wenn sie in den Kopf, die Beine und ins Herz geht!“

Deshalb hört Ihr bei „Hallo Walli!“ Heinz Rühmann neben Avici, Diana Ross neben den Ärzten, Wolfgang Neuss neben Kraftwerk.

Und Achtung, „Hallo Walli!“ kann süchtig machen 😉

(Sendezeiten: an Werktagen 13 Uhr sowie täglich im Nachtprogramm)

„Treffpunkt Radiogeschichte“ RIAS Berlin

Der RIAS Berlin, der aus dem 1946 geschaffenen DIAS (Drahtfunk im Amerikanischen Sektor) entstand, stellte 1993 sein Programm nach fast fünfzig Jahren Radio und knapp fünf Jahren Fernsehen ein. Für viele Berliner und ihre geographischen Nachbarn ein Anlass zur Trauer. Denn der RIAS Berlin stand für Innovation, Kreativität aber auch Information und Unterhaltung aus Freude am Medium. Mit seinen Sendungen schrieb er Geschichte und trug wesentlich zur Durchsetzung zentraler Neuerungen in Mediengestaltung und -nutzung bei. Beides machte ihn lange zu dem beliebtesten Radioanbieter Berlins und erleichterte seine Aufgabe, auch Menschen im Osten Deutschlands mit Gegeninformation zur zentral verordneten Staatsmeinung der ehemaligen DDR zu erreichen.

Die über Jahrzehnte gesicherte Finanzierung des Senders durch die USA ließ die Rundfunkanstalt nach dem Mauerfall zum Opfer der Neugliederung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Anfang der Neunziger werden. Gegen alle Hoffnungen, er werde als Teil der ARD oder als Hörfunkangebot des ZDF weiterbestehen, wurde der RIAS Berlin 1993 eingestellt.

„Treffpunkt Radiogeschichte“ beleuchtet die Geschichte des RIAS und stellt Musik aus und über Berlin vor.

Sendezeiten: Montag 21 Uhr, Donnerstag 01 Uhr, Samstag 12 Uhr und 21 Uhr.

Willkommen im Treffpunkt!

„Treffpunkt“ – das nicht-kommerzielle Freizeitradio im Internet zeigt Euch hier, was neu ist, was was ist und was in der Vergangenheit bei uns los war.

Hören könnt Ihr „Treffpunkt“ im Internet. Entweder im Browser unter folgendem Link  über laut.de oder direkt in der laut.de-App.

Wer „Treffpunkt“ einschaltet, will Musik hören. Das gibt es im Grunde in jedem Sender? Schon, aber „Treffpunkt“ wäre nicht „Treffpunkt“ wenn wir nicht ein wenig anders wären.

Wir lieben Radio. Was wäre die Welt ohne? Radio geht mit der Zeit und manche Sender gehen eben ganz. Wer den einen oder anderen vermisst, ist bei uns richtig. Uns geht es nämlich genauso.

Unser Musikprogramm richtet sich an Hörerinnen und Hörer, die genug haben vom Einheitsbrei. Wer Formatradio hören möchte, ist bei uns falsch. Ihr hört eine wilde Mischung aus Pop, Rock, Jazz, Evergreens, Oldies, Schlagern und aktueller Musik aus den Charts. Wir wollen eben gute Laune senden. Nicht für alle, sondern genau diejenigen, die unsere Mischung „gut vertragen“. Gehörst Du dazu?

Ergänzend wollen wir ein Sender der Erinnerung sein. Nach und nach stellen wir Euch Radiosender vor, die langsam aber sicher aus dem Gedächtnis unseres Landes verschwinden. Es geht um Sender, die den großen Reformen des Rundfunks nicht standgehalten haben und aus dem Äther verschwunden sind. An diese Sender, ihre Geschichte, ihre Hörer und ihren Sound erinnern unsere Sendungen.

Auf den folgenden Seiten beschreiben wir, was Ihr hört, wenn Ihr unsere Programme einschaltet.